DAS LETZTE BAND
VON SAMUEL BECKETT
KOPRODUKTION MIT WGN
Darsteller Felix Römer
Regie Stephan Kasimir
Raum Caro Stark
Premiere 29. Oktober / 20 Uhr / EG, Maurachgasse 1
Weitere Vorstellungen 31. Oktober /20 Uhr/ EG, Maurachgasse 1
6 November / 20 Uhr / EG, Maurachgasse 1
8 November / 17 Uhr / EG Maurachgasse 1
13 November / 20 Uhr / EG, Maurachgasse 1
15 November / 17 Uhr / EG, Maurachgasse 1
Ensemble für unpopuläre Freizeitgestaltung in Koproduktion mit wgn.projects
Die Produktion findet bei freiem Eintritt statt. Es gibt bei dieser Produktion nur eine begrenzte Sitzplatzanzahl und Kopfhöreranzahl. Wir bitten daher um eine Reservierung unter https://www.unpop.at/karten
Das letzte Band von Samuel Beckett
Das letzte Band ist ein großer Monolog: Krapp, 69 Jahre alt, ein einsamer alter Schriftsteller lebt allein in seiner Bude, seit vermutlich dreißig Jahren. Allein feiert er seinen Geburtstag. Das letzte Band ist ein großer Dialog: Krapp lebt zusammen mit seinen Tonbändern, die er seit seiner Jugend jährlich an seinem Geburtstag besprochen hat. Er spielt und spricht mit den Bändern, wie andere einsame Menschen mit Tagebüchern, Fotoalben, Andenken Zwiesprache halten. Er lauscht den Tonbändern und kommentiert diese Aufzeichnungen immer von neuem – ein sinnloser Kreislauf von längst abgeschlossenen Erfahrungen, vergangenen Beziehungen und irreparablen Fehlschlägen. Mit Hilfe des Tonbandgeräts erleben wir dreimal Krapp, den alten Mann, der das Band des 39 jährigen Krapp abhört, der wiederum sich an den jungen Krapp erinnert. Schon seit über dreißig Jahren führt Krapp, der erfolglose Schriftsteller, dieses "Gespräch" mit seinem ihm immer fremder gewordenen Tonband-Ich. Samuel Becketts Dichtung bildet ein einzigartiges Repertoire, wie das eines europäischen Clown und beschreibt das Elend und die Grazie, die es bezwingt.


In Koproduktion mit WGN (Verein für Kunst und Kultur) zeigen wir den modernen und absurden Klassiker „Das letzte Band“ von Samuel Beckett.
Besonders an dieser Produktion ist, dass das EG (Erdgeschoss) in der Maurachgasse 1 in Bregenz, das von WGN kuratiert wird, zur Bude von Krapp, dem Protagonisten aus Becketts „Das letzte Band“, umgestaltet wird.
Das EG wird zu Krapps Bühne. Die Zuschauer*innen wiederum von Heizstrahlern gewärmt, in warme Decken gehüllt und von Regen geschützt, sitzen draußen in der Maurachgasse und beobachten von dort, über das Schaufenster, das Treiben Krapps. Mit Kopfhörern können sie die Bänder, die Krapp im Stück abspielt, bespielt und kommentiert, von draußen mithören.
Für die Figur des Krapp konnten wir Schauspieler Felix Römer gewinnen. Nach „Und alle Tiere rufen …“ von Thomas Köck und
„Schlammland Gewalt“ von Ferdinand Schmalz ist es bereits die dritte Zusammenarbeit. Felix Römer war unter anderem 20 Jahre Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne.
Die Produktion findet bei freiem Eintritt statt! Da es bei dieser speziellen Produktion nur eine begrenzte Sitzplatz- und Kopfhöreranzahl gibt, bitten wir um Reservierung unter unpop.at/karten.
